Chronik Letmathe – 18. Jahrhundert

Diese Chronik bietet einen Überblick über wichtige und interessante Ereignisse der Letmather Geschichte.

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18. Jahrhundert
17. bis 11. Jahrhundert

18. Jahrhundert
10. Dezember 1792 Sieben französische Offiziere, die vor der Französischen Revolution fliehen, werden auf Haus Letmathe aufgenommen. Eine größere Anzahl französischer Priester sucht ebenfalls Zuflucht in Letmathe.
1786 Der Schulunterricht findet in Letmathe nicht mehr in der Wohnung des Lehrers statt, sondern in einem Schulzimmer über der Sakristei der alten Kilians Kirche.
1786 Graf Moritz Casimir II. lässt in der Grafschaft Limburg im Jahr 1786 eine Bevölkerungszählung durchführen. In Letmathe werden 664 Einwohner gezählt in Oestrich 797.
1. November 1782 Im Jahr 1782 wird eine Postkutschenverbindung von Schwerte über Iserlohn, Letmathe, Limburg nach Hagen eingerichtet. Die erste Postkutsche fährt am 1. November.
3. April 1782 Wie in der gesamten Grafschaft Limburg, wird auch die Mark in Letmathe nach preußischem Vorbild aufgelöst. Das bislang gemeinsam genutzte Land wird unter den Markgenossen aufgeteilt.
1778 Nach zweijährigen Verhandlungen wird der Letmather Brückenstreit beendet. Jobst Edmund von Brabeck darf eine Fußgängerbrücke über die Lenne bauen. Die Brücke wird 1860 abgebrochen.
1776 Die nach dem Siebenjährigen Krieg wieder aufgebaute Brücke über die Lenne wird durch Eisschollen zerstört. Der Plan eine befahrbare Brücke zu bauen führt zum Letmather Brückenstreit.
1759 Letmathe wird während des Siebenjährigen Krieges von preußischen Dragonern und französischen Husaren besetzt.
1741 Freiherr Jobst Edmund von Brabeck lässt eine hölzerne Brücke für Fußgänger über die Lenne bauen. Die Brücke wird während des Siebenjährigen Krieges zerstört.
Juli 1726 Im Juli 1726 bricht auf dem Potthof in Genna ein Feuer aus. Starker Wind entfacht eine Feuersbrunst. Die östlich gelegenen Häuser werden zerstört.
1725 Das neue Pfarrhaus der katholischen Gemeinde Letmathe wird im Jahr 1725 fertiggestellt. Das Wappen der Brabecks wird zum Dank an die Stifterin, die Witwe des Johann Arnold von Brabeck, an der östlichen Haustür angebracht.
1723 Im Jahr 1723 zerstört ein Sturm das Pfarrhaus der katholischen Gemeinde Letmathe.
1713 Der älteste Letmather Verein der St. Hubertus Schützenverein Letmathe 1713 e.V. wird gegründet.
1703 Johann Arnold von Brabeck, ein Neffe des Fürstbischofs von Hildesheim Jobst Edmund von Brabeck, stiftet der Gemeinde von St. Kilian eine Kirchturmuhr.

 

Quellenangaben:
Götz Bettge, Iserlohn Lexikon (1987)
Alois Grusemann, Letmather Bürger erinnern sich an die Zeit von 1930 bis 1945 (2005)
Karl Heimann, Heimatbuch Letmathe, Ein Beitrag zur westfälischen Geschichte (1950)
Letmather Nachrichten, Schäfers & Gerbe oHG – Letmathe 950 Jahre 1036 -1986 Heimat vieler Generationen
Reinhold Schneider, Von der Wasserburg zum Bürgerhaus. Die wechselvolle Geschichte des Hauses Letmathe, Der Märker
Peter Trotier, Geschichte der kath. Pfarrgemeinde St. Kilian Letmathe (1988)